Westfalenpokal 2026/27

Es war unterm Strich völlig in Ordnung, und dabei weit von wirklich gut entfernt.
Trotzdem nach dem Ligastart ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Bin zufrieden und sehr gespannt auf Samstag, denn da muss der nächste Schritt gemacht werden.
 
Es war unterm Strich völlig in Ordnung, und dabei weit von wirklich gut entfernt.
Trotzdem nach dem Ligastart ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung.
Bin zufrieden und sehr gespannt auf Samstag, denn da muss der nächste Schritt gemacht werden.
Sehe ich auch so.

Aber ich möchte trotzdem mal eine Frage in den Raum stellen, an die gerichtet mit der nötigen Ahnung:
Man bedient sich ja bei jedem Pokalspiel, was sagen wir mal mäßig war, mit der Floskel, dass es der Pokal ist und es nur darum geht, weiter zu kommen. Grundsätzlich ist das so. Aber wenn man das Spiel von gestern vor dem Auge Revue passieren lässt, könnte man dann sagen, dass die Leistung gereicht hätte, wenn bei den Wetterverhältnissen auf dem Kunstrasen und bei einem etwas bissigeren Gegner, sich das alles wesentlich anspruchsvoller dargestellt hätte? Hätte man noch zwei Schippen drauf legen können oder war das wieder so ein Spiel, wo man das Mäntelchen drüber legen sollte? Ist vielleicht hypothetisch, aber wie kann man die Leistung einordnen? Schön anzusehen war es ja nicht. Wie gesagt, ich bin froh, dass man weiter ist und will das nicht klein reden. Andere Teams sind gegen niederklassigere Gegner ausgeschieden oder haben es erst in der Nachspielzeit geschafft, so wie Verl z.B. Ich möchte es nur besser einordnen, wenn man sagt, dass wir letzten Samstag eine Leistungssteigerung gesehen haben. Kann man dann so ein Spiel wirklich gesondert einordnen, weil es der Pokal ist? Zumal Uluç es ja durchaus als weitere Einheit für die Entwicklung sehen wollte. Gegen Bonn am Samstag muss man m. E. nochmal ganz anders auftreten. Ich weiß nicht, ob gestern so ein Abend war, wo man sich noch hätte steigern können. Wie wird das hier so gesehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich passt man sich irgendwie schon auch etwas dem Gegner an. Aber es waren auch Dinge dabei, die zeigen, dass unsere Verbesserung aus Bocholt noch ein sehr zartes Pflänzchen ist.
Da waren Unsicherheiten/Unsauberkeiten im Spielaufbau, die man in der Liga so besser nicht macht. Weil da Mannschaften warten, die auf solche Fehler nur warten, und zumindest mal zu einer Torchance kommen - auch in der RL führt längst nicht jeder Fehler direkt zum Gegentor.
Offensiv ist es deutlich schwerer zu beurteilen, denn da gab es einen völligen Umbruch in der Startelf.

Insgesamt bleibt bei mir die Zufriedenheit, glanzlos aber weitestgehend souverän weitergekommen zu sein. Und das gegen einen Oberligisten, da kann man auch mal straucheln. Und mit den Leistungen zu Saisonbeginn (also unter Schommers) wäre das vermutlich nicht so gelaufen wie gestern.
 
Ich würde es versuchen, es aus zwei Sichtweisen zu beschreiben.

Mannschaft:
Für die Stimmung in der Mannschaft ist es wichtig, eben kein Negativerlebnis zu haben. Was nach diesem Pokalspiel bleibt ist der gute Auftritt in Bocholt und eine Pokalpartie, in der überraschenderweise doch mehr rotiert wurde, als gedacht. Das da nicht alles rund läuft nimmt man dann hin - Hauptsache gewonnen und eine Runde weiter und alle sind gut gelaunt.

Trainer:
Für Uluc war die Partie gestern dann doch ein Spiel, wo er Spielern, die zuvor auf der Bank gesessen haben, die Chance gegeben hat, sich zu präsentieren. Ob diese ihre Möglichkeit genutzt haben, kann ich nicht beurteilen, da ich nichts gesehen habe. Grundsätzlich wird aber auch er froh sein, dass die Wechsel nicht dazu geführt haben, dass wir Probleme bekommen haben. Das ist auch eine Erkenntnis.

Das sich auch andere Mannschaften gegen unterklassige Gegner schwer tun und sogar verlieren zeigt, dass dass der Underdog über sich hinauswachsen und auch gewinnen kann, wenn er fußballerisch einigermaßen mithalten kann. In Rhynern zum Beispiel dürfte die Stimmung heute beim Training nicht gut sein - und das völlig unabhängig davon, ob nun die erste oder zweite Garde rausgeflogen ist.
 
Grundsätzlich wird aber auch er froh sein, dass die Wechsel nicht dazu geführt haben, dass wir Probleme bekommen haben. Das ist auch eine Erkenntnis.
Das wäre dann eine Erkenntnis, die nur bedingt aussagefähig ist. Denn Spieler wie Pursian und Nabesaka sind gute Oberliga-Spieler und haben sich auf sozusagen bekanntem Terrain bewegt. Es ist letztlich ohne Aussagekraft, denn ab Samstag sitzen sie wieder auf der Bank. (wenn überhaupt) Wahrscheinlich ist das richtig, weil es im Moment um ganz andere Dinge geht. Aber sie tun mir halt leid. So wie ich das auch in anderen Fällen immer wieder empfunden habe. Auch wenn "das Geschäft so ist".

Ansonsten hast du wohl recht. Die Wechsel haben nicht zu einer Verschlechterung geführt. Aber bei mir bleibt ein wenig der Eindruck, dass das gestern eher wieder ein kleiner Rückschritt war. Ich hatte nicht den Eindruck, dass man beliebig hätte nachlegen, bzw. die Zügel hätte anziehen können. Und der Dosenöffner war immerhin ein Eigentor. Für die Grundstimmung ist es natürlich nützlich. Man muss sich bis Samstag nicht mit einer Niederlage beschäftigen, sondern kann "unbeschwert" das nächste Spiel angehen. Und dann wird man sehen, ob das gestern eher den "Pokalgesetzen" unterlegen war oder ob es wieder oder immer noch stottert. Die weitaus wichtigere und zukunftsweisendere Erkenntnis wird man am Samstag erlangen.

Wie gesagt, ich will das nicht zerreden oder klein reden. Es geht mir nur um eine Standortbestimmung oder Einordnung nach diesem Spiel.
 
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