Westfalenpokal 2026/27

Das wäre dann eine Erkenntnis, die nur bedingt aussagefähig ist. Denn Spieler wie Pursian und Nabesaka sind gute Oberliga-Spieler und haben sich auf sozusagen bekanntem Terrain bewegt. Es ist letztlich ohne Aussagekraft, denn ab Samstag sitzen sie wieder auf der Bank. (wenn überhaupt) Wahrscheinlich ist das richtig, weil es im Moment um ganz andere Dinge geht. Aber sie tun mir halt leid. So wie ich das auch in anderen Fällen immer wieder empfunden habe. Auch wenn "das Geschäft so ist".

Nun ja. Nabesaka hatte doch am Anfang der Saison nun wirklich Möglichkeiten, sich zu zeigen und zu beweisen. Ich hatte "damals" eingeordnet, dass dessen Leistungen schwach werden, was andere anders bewertet haben. Schlussendlich haben das Marco Beier (ich meine, auf Schalke hat Nabesaka das erste mal auf der Bank gesessen) und auch Volkan Uluc wohl genauso gesehen. Ich hatte bereits aber vorher schon gewarnt: Oberliga ist nicht Regionalliga, sondern eine ganz andere Nummer. Und: nach so einer Verletzung braucht es viel Zeit, um wieder zurückzukommen.

Wären er und auch Pursian auf einem "ausreichenden" RL-Niveau, dann hätten die beiden unter den nun drei Trainern in dieser Saison sicherlich auch weiterhin Startelf gespielt (Nabesaka) oder hätten überhaupt mal in dieser gestanden (Pursian). Ich sehe das aber gar nicht einmal negativ. Vielmehr bin ich froh, dass beispielsweise mit Pursian ein Eigengewächs in unserem Regionalliga-Kader steht, der dort zumindest mithalten kann. Und es spricht auch nichts dagegen, dass er sich weiterentwickelt und vielleicht irgendwann seine Chance so nutzt, wie es zb Hodroj getan hat.

Ansonsten hast du wohl recht. Die Wechsel haben nicht zu einer Verschlechterung geführt. Aber bei mir bleibt ein wenig der Eindruck, dass das gestern eher wieder ein kleiner Rückschritt war. Ich hatte nicht den Eindruck, dass man beliebig hätte nachlegen, bzw. die Zügel hätte anziehen können. Und der Dosenöffner war immerhin ein Eigentor. Für die Grundstimmung ist es natürlich nützlich. Man muss sich bis Samstag nicht mit einer Niederlage beschäftigen, sondern kann "unbeschwert" das nächste Spiel angehen. Und dann wird man sehen, ob das gestern eher den "Pokalgesetzen" unterlegen war oder ob es wieder oder immer noch stottert. Die weitaus wichtigere und zukunftsweisendere Erkenntnis wird man am Samstag erlangen.

Wie gesagt, ich will das nicht zerreden oder klein reden. Es geht mir nur um eine Standortbestimmung oder Einordnung nach diesem Spiel.

Selbst wenn es auf dich wie ein Rückschritt gewirkt hat und vielleicht auch auf den Trainer oder so manchen Spieler: Dann wird man immer noch deuten, dass ja nicht die Elf aus Bocholt da am Platz stand. Insofern sollte sich an der positiven Grundstimmung nichts ändern, was aus meiner Sicht nach einem Westfalenpokalspiel am wichtigsten ist.
 
Nun ja. Nabesaka hatte doch am Anfang der Saison nun wirklich Möglichkeiten, sich zu zeigen und zu beweisen. Ich hatte "damals" eingeordnet, dass dessen Leistungen schwach werden, was andere anders bewertet haben. Schlussendlich haben das Marco Beier (ich meine, auf Schalke hat Nabesaka das erste mal auf der Bank gesessen) und auch Volkan Uluc wohl genauso gesehen. Ich hatte bereits aber vorher schon gewarnt: Oberliga ist nicht Regionalliga, sondern eine ganz andere Nummer. Und: nach so einer Verletzung braucht es viel Zeit, um wieder zurückzukommen.

Wären er und auch Pursian auf einem "ausreichenden" RL-Niveau, dann hätten die beiden unter den nun drei Trainern in dieser Saison sicherlich auch weiterhin Startelf gespielt (Nabesaka) oder hätten überhaupt mal in dieser gestanden (Pursian). Ich sehe das aber gar nicht einmal negativ. Vielmehr bin ich froh, dass beispielsweise mit Pursian ein Eigengewächs in unserem Regionalliga-Kader steht, der dort zumindest mithalten kann. Und es spricht auch nichts dagegen, dass er sich weiterentwickelt und vielleicht irgendwann seine Chance so nutzt, wie es zb Hodroj getan hat.



Selbst wenn es auf dich wie ein Rückschritt gewirkt hat und vielleicht auch auf den Trainer oder so manchen Spieler: Dann wird man immer noch deuten, dass ja nicht die Elf aus Bocholt da am Platz stand. Insofern sollte sich an der positiven Grundstimmung nichts ändern, was aus meiner Sicht nach einem Westfalenpokalspiel am wichtigsten ist.
Ich hatte ja schon eingeräumt, dass es wahrscheinlich besser ist, wenn die gerade nicht ihre Einsatzzeiten bekommen, weil es keine Zeit für Experimente gibt. Das ist die Kehrseite des Strebens nach Höherem. Leider wird es aber nicht dabei bleiben. Wie du sagst, ist es zwar schön, das ein Eigengewächs verblieben ist, aber ich befürchte, dass die Tage trotzdem gezählt sind. Aber das ist halt der "übliche Preis".

Am Samstag steht dann wieder die Elf aus dem Bocholt-Spiel auf dem Platz. Das ist zumindest stark anzunehmen. Aber damit fällt dann auch ein etwaiges Argument mit der veränderten Elf von gestern weg. Es wird sich zeigen, ob die positive Grundstimmung dann mit übernommen wird und man an das zarte Pflänzchen anknüpfen kann. Es wird Zeit, dass es vor heimischem Publikum auch mal etwas Positives gibt. Und dieser Anspruch oder diese Erwartung sollte nicht als Bürde der Verunsicherung angesehen werden, sondern als Ansporn.
 
Ich hatte ja schon eingeräumt, dass es wahrscheinlich besser ist, wenn die gerade nicht ihre Einsatzzeiten bekommen, weil es keine Zeit für Experimente gibt. Das ist die Kehrseite des Strebens nach Höherem. Leider wird es aber nicht dabei bleiben. Wie du sagst, ist es zwar schön, das ein Eigengewächs verblieben ist, aber ich befürchte, dass die Tage trotzdem gezählt sind. Aber das ist halt der "übliche Preis".

Warum sollten seine Tage gezählt sein? Ich denke, Sportfreunde wird alles tun, dass er bei uns bleibt. Mal ganz davon ab, dass Pursian sicherlich nicht zu den bestbezahltesten Spielern gehört. Wenn er für sich das Gefühl hat, dass es bei den Sportfreunden nicht mehr weitergeht, dann ist es natürlich legitim, etwas anderes zu machen. Oder sich vielleicht verleihen zu lassen?

So läuft das halt im Leistungssport. Würde es das nicht tun, dann würden wir nicht Regionalliga spielen, sondern weiterhin versuchen, den Abstieg aus der Oberliga zu vermeiden. Beides - bestenfalls elf Eigengewächse und eine Regionalliga-Spitzenmannschaft - bekommen die Sportfreunde nicht hin. Und das geht nicht nur uns so.

Am Samstag steht dann wieder die Elf aus dem Bocholt-Spiel auf dem Platz. Das ist zumindest stark anzunehmen.

Vermutlich. Oder haben sich andere gestern in den Fokus gespielt?
 
In Ansätzen für mich Tokac.

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Für mich eindeutig: Ja. Wir kennen alle die legendären Pokalsensationen, von denen dieser Wettbewerb schon immer gelebt hat. Auch gestern hätten Lippstadt, Rhynern oder Lotte nicht mit Pokalaus gerechnet.

Dazu kommt für mich ganz klar ein gewisser psychologischer Vorteil für fast alle Underdogs. So wie gestern: Enger Platz, Zuschauer direkt an den Seitenlinien und im Hinterkopf der kleine Mann, der immer sagt, dass man hier auf keinen Fall verlieren darf. Der Gegner - so wie Horsthausen - hat besser gespielt als man erwarten konnte, schien mir motivierter als wir und hatte ja auch mit Hanemann und Ciccarelli zwei höherklassige Spieler im Team.

Abhaken, Pflichtaufgabe erfüllt aber keine zu großen Vergleiche zum Leistungsvermögen insgesamt aufmachen. Das kommt erst wieder am Samstag.
 
Nun ja, man kann das Spiel gestern wohl nicht so wirklich gut bewerten. Ein klitschnasser, kleiner Kunstrasenplatz und extrem viele Rotationen. Von Rückschritt zu sprechen finde ich da doch arg übertrieben.

Positiv fand ich gestern wieder einmal Gerhardt, der wieder ein sehr solides Spiel gemacht hat. Er erinnert mich in vielen Situationen doch stark an Malik. Saghiri hat mir auch gut gefallen.

Dacaj fand ich hingegen ziemlich schwach, Güclü ebenfalls. Ramaj auch.
 
Ich habe die Frage vor dem Hintergrund angestoßen, dass Uluç auch mit diesem Spiel weitere Erkenntnisse auf seinem eingeschlagenen Weg ziehen kann und er es quasi als weitere Einheit für die Verbesserung oder zumindest für die Festigung der Mannschaft angesehen hat. So hatte ich seine Worte in der Zeitung verstanden. Insofern hatte das Spiel zwar den üblichen Sonderstatus eines Pokalspiels, aber eben auch doch nicht. Die äußeren Umstände mit Platz und Wetter habe ich durchaus berücksichtigt. Aber wenn OWL-SFS schreibt, dass der Gegner motivierter wirkte, dann ist es vielleicht das, was mir aufgefallen ist. Ich möchte nochmal festhalten, dass ich zufrieden bin, dass man gewonnen hat und weiter ist. Das zählt. Aber ich glaube, dass man im Sinne dessen, was der Trainer daraus ziehen wollte, nicht wesentlich schlauer geworden ist. Aber diese Erkenntnislücke wird sich ja hoffentlich am Samstag schließen oder weiter verkleinern. Und natürlich eine Woche später gegen Wattenscheid.
 
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Aber wenn OWL-SFS schreibt, dass der Gegner motivierter wirkte, dann ist es vielleicht das, was mir aufgefallen ist.

Ohne das Spiel gesehen zu haben. Diesen Eindruck hat man sehr oft in den Spielen, wo eine Mannschaft viel Ballbesitz hat. Da WIRKT es so, als würde sich der Gegner den Allerwertesten aufreißen, weil er viel läuft, grätscht und kämpft. Sowas ist mit Ball schlichtweg nicht möglich. Daher KANN der Eindruck entstehen, dass die unterlege Mannschaft motivierter ist.
 
Ohne das Spiel gesehen zu haben. Diesen Eindruck hat man sehr oft in den Spielen, wo eine Mannschaft viel Ballbesitz hat. Da WIRKT es so, als würde sich der Gegner den Allerwertesten aufreißen, weil er viel läuft, grätscht und kämpft. Sowas ist mit Ball schlichtweg nicht möglich. Daher KANN der Eindruck entstehen, dass die unterlege Mannschaft motivierter ist.
Dann wird das vielleicht so sein. Ein Gegner der so was tut, den kann man dann zumindest auch mit einem Daumen nach oben bewerten. Das habe ich übrigens letztes Jahr auch getan, als wir gegen Erndtebrück ausgeschieden sind. Da kann man von mir aus sagen, dass die nicht wussten wie sie das gewonnen haben. Ich glaube gesehen zu haben, warum. Die lagen nachher auf dem Platz und waren fertig - aber weiter. Das muss man auch mal anerkennen. Wie ich schon oft betont habe, kann ich diese Spiele nicht in allen Einzelheiten bewerten. Ich halte mich mehr am Großen und Ganzen auf. Soll heißen, ich fand es gut und unterhaltsam oder schlecht oder mittelmäßig. Das gestrige gehört für meine Maßstäbe in letztere Kategorie. Aber nochmal: Man ist weiter und fertig.
 
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