Eine Antwort in dieser Art hatte ich in meinem Beitrag ja schon vorausgesagt. Da wo ich mir beim Schreiben nicht mehr sicher war, waren die Wechselmodalitäten. Ich wusste, dass da was war, aber nicht mehr was. Du hast mehr Ahnung als ich und kennst dich auch in den (Nachbar-) Ligen aus. Trotzdem stimmen wir da nicht komplett überein. Die Argumentation ist fast immer die gleiche, wenn hier einer weg ist. Hatte man in der Oberliga einen, der so zuverlässig trifft? Nein - auch nicht. Aber auch hier hinkt ja der Vergleich, weil es bei ihm um die Verbandsliga geht und die dazu noch im schwächeren Hessen. Klar hat es bei ihm länger gebraucht. Der Opi ist ja jetzt schon 22. Für mich hat er mehr Talent als andere und das müsste man fördern. Aber damit stand ich bei dem, dessen Namen ich nicht sagen darf, schon alleine auf weiter Flur. Irgendwie ist es nicht nur eine Frage der unterschiedlichen Ligen, sondern auch des Konzepts, was verfolgt wird. Vielleicht verschwindet er ja auch wieder in der Versenkung. Aber Stand jetzt beeindruckt mich das schon. Mal schauen, wen wir dann demnächst präsentiert bekommen.Sehe ich völlig anders.
Bei uns hat es zu dem Zeitpunkt keine Zweite gegeben, wo er hätte Spielpraxis sammeln können.
Daher wollte er ja auch eigentlich nach Erndtebrück. Er wollte SFS verlassen, durfte es aber nicht, da sich der Vertrag automatisch verlängert hat.
Ganz davon ab: wir reden von 30 Toren in der hessischen Verbandsliga. Das kannst du vom Niveau her vergleichen mit unserer Landesliga-Spitze. Und wir spielen Regionalliga. Natürlich Steinbach auch. Aber überleg mal, wie lang es gebraucht hat, bis er dort zum Krachen gekommen ist. Und nur weil er jetzt da ein, zwei Spiele gemacht hat, ist der noch lange nicht deren Stürmer Nummer 1. Die haben auch ihre Ansprüche. Wie wir.
Kurzum: ich glaube nicht, dass SFS in diesem Fall irgendetwas versäumt hat. Wenn überhaupt, dann war er damals sicher noch nicht soweit wir jetzt.
Es geht mir auch nicht um den Stürmer Nr. 1. Aber so einen in seinen Reihen zu haben und mit ihm zu arbeiten, muss kein Fehler sein.
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