U23 ab 2026/2027

Was da mal wieder mit zweierlei Maß gemessen wird.. Bochum 2 geht in der Oberliga, Siegen 2 geht nicht in der A-Klasse..

Zum Würgen
 
„Unterhalb der A-Liga werden wir gar nichts machen“, betont Matthias Georg auf SZ-Nachfrage, dass ein Einstieg in der D-Kreisliga keine Option ist.

Das ist der letzte Satz des SZ-Artikels. Und es ist für mich auch absolut nachvollziehbar, denn was will eine SFS-Mannschaft in der D-Kreisliga?
Bei allem auf den ersten Blick verständlichen Unmut im Fußball-Kreis, das Zielgebiet einer Nachwuchsmannschaft liegt jenseits der Kreisgrenzen.
Wie bist du denn da noch dran gekommen. Ich kann nur das lesen, was ich oben geschrieben habe. Ansonsten stimmt das was du sagst natürlich. Ich denke, das Thema 2 .Mannschaft wird wieder ad acta gelegt.
 
Was da mal wieder mit zweierlei Maß gemessen wird.. Bochum 2 geht in der Oberliga, Siegen 2 geht nicht in der A-Klasse..

Zum Würgen
Du musst aber unterscheiden, dass bei der Causa Bochum nicht die unteren Kreisligen betroffen waren. Hier wird alles Amok laufen, wenn die "Lommels" das durchbekommen würden. Und es hätte ja auch ehrlich gesagt Auswirkungen hier auf den heimischen Fußball. Ein wenig nachvollziehen kann ich das aus deren Sicht schon. Es macht den Fall Bochum aber deshalb nicht richtiger. Das ist auch klar.
 
Man kann es natürlich verstehen, dass man nicht ganz unten anfangen will. Und man sollte alles dafür tun, höher einzusteigen. Aber auf der anderen Seite. Wer wird nicht gerne mit 100:5 Toren Meister? Und das dann 4 Jahre hintereinander? Ich finde es nicht so schlecht. Mal sehen was die Kreisligamannschaften dann dem Verband vorwerfen.
 
Du musst aber unterscheiden, dass bei der Causa Bochum nicht die unteren Kreisligen betroffen waren. Hier wird alles Amok laufen, wenn die "Lommels" das durchbekommen würden. Und es hätte ja auch ehrlich gesagt Auswirkungen hier auf den heimischen Fußball. Ein wenig nachvollziehen kann ich das aus deren Sicht schon. Es macht den Fall Bochum aber deshalb nicht richtiger. Das ist auch klar.
Was für mich völlig unverständlich ist, dass durch den Übergang aus der Jugend zu den Senioren bei uns, auch andere Vereine profitieren können.
 
Was für mich völlig unverständlich ist, dass durch den Übergang aus der Jugend zu den Senioren bei uns, auch andere Vereine profitieren können.
Das war auch mein Gedanke. Bei Erndtebrück und Finnentrop hat ja fast der halbe Kader mal in Siegen gespielt. Und wie oft lese ich „Ex-SFS-Jugendspieler verstärkt xy“. Ich kann die anderen Vereine natürlich auch ein Stück weit verstehen. Aber sollten wir wirklich in der D-Liga starten (was ja nicht geplant ist) und wir in der ersten Saison einer Mannschaft den Aufstiegsplatz wegnehmen, in der darauffolgenden in der C-Liga einen Aufstiegsplatz, dann in der B-Liga, dann ist der Nachteil für mehr Vereine vorhanden, als wenn man „einmal Mist hat“ in der A-Liga. Aber vielleicht sind wir auch noch zu sehr Lommel, dass man uns hier - ebenso wie in Klafeld-Geisweid - nicht mit Wohlwollen Wege ermöglicht. Da helfen dann wohl auch nicht Tage der Vereine im Stadion, wo Vereine Rabatte bekommen. Ich hoffe, es werden uns nicht weitere Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Interessant fand ich die Aussage, dass eine neue Regelung im Raum steht, dass Vereine nach dreijähriger durchgängiger RL-Zugehörigkeit eine zweite Mannschaft in der Bezirksliga anmelden können sollen.

Aber auch das würde das ganze erstmal noch verzögern. (Oder wir müssen in die 2.Liga aufsteigen, damit wir Teil der Nachwuchsliga werden können.)
 
Das war auch mein Gedanke. Bei Erndtebrück und Finnentrop hat ja fast der halbe Kader mal in Siegen gespielt. Und wie oft lese ich „Ex-SFS-Jugendspieler verstärkt xy“.
Das ist ja das Argument, welches ich immer anführe, wenn ich vom Kirchturmdenken spreche. Natürlich verteilen sich SFS-Spieler, die es nicht geschafft haben oder einfach nicht auf der Ebene weiter machen möchten, gut ausgebildet über die anderen Vereine. Die nehmen diese auch gerne. Da schaut man dann einfach mal weg, wenn es um den "Lommel-Hass" geht. Genauso wie man es nicht so genau genommen hat, als regionale Legenden seinerzeit sowohl in Geisweid als auch in Siegen eine beachtliche Karriere hingelegt haben. Deshalb kann ich dieses eingeschränkte Sichtfeld bis heute nicht verstehen. Jeder kocht sein Süppchen und sei es um den Preis, dass man irgendwann von der Bildfläche verschwindet. Regionaler Nutzen, dafür reicht der Horizont nicht.

Das ist die eine Seite. Die andere ist natürlich die, dass selbst bei einem "regulären" Start in der C-Liga die Missgunst und das argwöhnische und abwertende Beäugen nicht aufhören würde. Denn es wäre nun mal so, dass man bis zu einer gewissen Spielklasse alle anderen Verein deutlich deklassieren würde. Was soll man also machen? Georg beantwortet es ja letztlich: Man meldet keine 2. Mannschaft. Denn aus SFS-Sicht kommt hinzu, dass der sportliche Nutzen in Sachen Weiterentwicklung und das Hochziehen von Spielern oder das "Parken" von Spielern aus der Ersten nur Sinn macht, wenn es wenigstens mal Westfalenliga wäre. Irgendwie macht das alles keinen Sinn. Und deshalb wird man es nicht tun. Was bleibt, ist wie im Fall Geisweid, die Missgunst und die alten Rivalitäten, obwohl es qualitativ nicht mal mehr annähernd eine Schnittmenge gibt.

Vergessen und ausgeblendet wird einfach, dass die Region auch davon profitieren kann. Man stelle sich vor, in dem von mir beschriebenen Umfeld Geisweid hätte irgendwann ein NLZ gestanden, mit allem was da so ein und aus geht. Die paar Überflieger, die beim VFL über die Jahre ihren Weg gehen könnten, hätten davon auch profitiert. Aber was soll ich sagen - ich rege mich schon seit etlichen Jahren darüber auf, während hier alles weiter den Bach runter geht.
 
Also jetzt wo ich den Artikel komplett gelesen habe (andere wussten gestern mehr, weil sie es u.U. noch vor der Bezahlschranke lesen konnten oder ein Abo haben), muss ich sagen, dass ich, wenn ich es rein aus der Perspektive der unteren Ligen-Vertreter sehe, weiterhin ein gewisses Verständnis habe. Denn die sehen es schlichtweg so, dass sie sich alles hart erarbeiten müssen und dann kommt jemand, der einfach die Klasse überspringt. Und die Abstiegsmodalitäten würden sich dadurch auch ändern. Nur so und isoliert betrachtet, kommt bei mir Verständnis auf. Die Überflieger früher oder auch heute noch in der Schule, wurden auch entsprechend beäugt, teilweise vom Rest gehänselt, wenn sie mit Abstand besser waren und eine Klasse übersprungen haben. So ist das im Leben.

Dann hört mein Verständnis aber auch schon wieder auf. Denn wenn ich die Äußerungen über SFS und deren angeblich mangelndes Engagement für den Breitensport in den letzten Jahren lese (die inzwischen ja relativiert bzw. zurückgenommen wurden), dann kommen wir wieder an den Punkt, dass man aus diesem Engagement, das jetzt wohl als nicht groß genug dargestellt wurde, zwar gerne die Früchte rauspickt und sich mit Spielern, die die Sportfreunde-Jahrgänge durchlaufen haben bestückt und verstärkt, aber in der öffentlichen Darstellung weiterhin den Krösus sieht, der hier über den Dingen schwebt und nichts für das sportliche Allgemeinwohl tut. Profitieren und kritisieren scheint wohl weiterhin als legitimes Mittel angesehen zu sein. Ich komme dann immer wieder zu dem Begriff des Pharisäertums. Man lehnt Dinge ab und distanziert sich, während man die Vorteile daraus durchaus für das eigene Weiterkommen nutzt. Da wird mir dann mal übel! Aber so war es immer und so wird es bleiben. Und wenn man es persönlich nehmen würde, dann ist das auch noch ein Tritt ins Gemächt von Roland Schöler, der sich wie kaum ein anderer die Jugendarbeit und Förderung auf die Fahnen geschrieben hat. Wer also solche Äußerungen tätigt, ist entweder schlecht informiert oder macht mittels Ignoranz unnötig Stimmung. Ich bin weiß Gott ein kritischer Betrachter vieler Dinge rund um den Verein. Aber wenn offensichtliche Dinge derart verdreht werden, dann bekomme ich auch einen Hals.

Unter dem Strich komme ich aber zu dem Ergebnis, dass man das Vorhaben 2. Mannschaft unter diesen Vorzeichen vorerst einstellen sollte. Zum einen wegen der oben geschilderten Auffassung der Vertreter der unteren Klassen und zum anderen auch, weil es sportlich so auch für SFS wenig Sinn machen würde. Wahrscheinlich muss man darauf warten, ob irgendwann diese Lösung, U23-Mannschaften einzubauen, zum Tragen kommt. Ohne mit der Lupe genauer hinzuschauen und damit die volle Wahrheit zu sehen, wird wohl Volkes-Seele und ein gewisses Gefühl der Ungerechtigkeit, schwerer wiegen, als das Perspektivische, was dahinter steckt. Das ist einfach so. Parallel dazu wird man sich gerne weiter mit bei den Sportfreunden gut ausgebildeten Spielern eindecken, wenn sich die Möglichkeit bietet. So weit geht das Nachdenken über Ungerechtigkeit dann doch nicht.
 
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Wir sollten hier strikt die beiden Themengebiete "U23" und "NLZ" trennen, denn es gibt da keine direkte/zwingende Verbindung. Als Verein kann man jedes für sich betreiben, ohne das andere zu benötigen.
Wer mehr zum Thema "NLZ" wissen möchte, findet bei der DFL Informationen. Dort ist am unteren Seitenende ein PDF-Download - wenn man das liest, sieht man schnell, wie weit die Sportfreunde aktuell von einem "NLZ" entfernt sind. Ich sage mal, der nächste Mensch betritt früher den Mond als ein Jugendspieler ein "NLZ" der Sportfreunde.

Was die "U23" angeht, wird es bei einem derart widerspenstigen Fußballkreis keine Lösung geben. Und ich habe am Ende auch kein Verständnis für die Aussagen im Kreis, denn das Ziel der "U23" ist weit oberhalb der Kreisligen. Wer keine Beeinträchtigung der Kreisligen haben will, sollte ein Startrecht in der Bezirksliga einräumen.
Klar kann man das als ungerecht bezeichnen, aber das ist meiner Meinung nach extrem kurz gedacht. Es gibt in einem solchen Fall keine saubere Lösung - dann sollte man aber zumindest eine praktikable Lösung anstreben.
 
Wer keine Beeinträchtigung der Kreisligen haben will, sollte ein Startrecht in der Bezirksliga einräumen.
Die Widerspenstigkeit wird dort aber nicht aufhören. Dann geht das Gezeter auf der Ebene weiter.
Klar kann man das als ungerecht bezeichnen, aber das ist meiner Meinung nach extrem kurz gedacht.
Ist ja immer mein Reden. Es wird halt immer nur bis zur nächsten Ortsgrenze gedacht.
Es gibt in einem solchen Fall keine saubere Lösung - dann sollte man aber zumindest eine praktikable Lösung anstreben.
Wenn man sich derart jeglicher Einsicht verweigert, kommt das Praktikable erst weit hinten am Ende.
 
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