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Gelöschtes Mitglied 77
Guest
Soeben kam ein Beitrag in der WDR-Lokalzeit über die Vorgänge und das Verhalten der WSV-"Fans" im Leimbachstadion. Wird man sich morgen bestimmt auch nochmal in der Lokalzeit-Mediathek ansehen können. Dazu möchte ich mal ein paar Dinge anmerken:
1) Die Vermutung, dass die Stadt Siegen für den Schaden aufkommen wird ist falsch. Ein Vertreter der Stadt war bei dem Interview mit Georg dabei und hat klar gemacht, dass aufgrund der Vertragssituation der Verein als Mieter das zu seinen Lasten renovieren muss. Dennoch hat die Stadt aber in gewisser Weise Unterstützung durch Helfer oder KnowHow in Aussicht gestellt.
2) Georg hat mehr oder weniger deutlich gemacht, dass er sich da Unterstützung vom WSV erwartet, mindestens aber die Ermittlung und das Heranziehen der Täter, weil er der Meinung ist, dass so ein Verein da auch in der Verantwortung steht für das Tun seiner "Fans". Das stimmt zwar, aber damit setzt man auch in moralischer Sicht eine Duftmarke, die immer und für alle Geltung haben muss. Das dürfte jedem klar sein. Denn das Erste was alle Vereine in so einem Fall tun, ist, sich von solchen Exzessen ihrer "Fans" zu distanzieren.
3) Einmal mehr nervt es mich, dass der WDR immer vor Ort ist, wenn es um Dinge geht, die in welcher Weise auch immer, unschön und/ oder schlagzeilenträchtig sind. Sei es bei Ereignissen um unsere eigene Fanszene, sei es bei den Insolvenzen, sei es bei der verschwundenen Meisterschale oder bei Trainerdemissionen oder was auch immer. Ich weiß nicht, ob man vereinsseitig diesmal den WDR hinzugezogen hat, um größere Reichweite zu haben. Aber ansonsten habe ich den Sender außer in Zweitligazeiten kaum mal vor Ort gesehen. Gerade jetzt, wo die positive Entwicklung schon seit längerer Zeit in bemerkenswerter Weise zu beobachten ist. Vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Viele Jahre waren die Iserlohn-Rooster das Pferd auf das man gesetzt hat und schon ein Bericht kam, wenn dort ein Puck verloren ging. Aber über den höchstklassigen Verein im Fußball wird ansonsten kein Wort verloren. Es könnte ja auch ohne Negativschlagzeilen mal eine Story gemacht werden. Geht man übermorgen wieder insolvent oder steigt in die 3. Liga auf, werden sie mit hundertprozentiger Sicherheit wieder da sein. Wobei Letzteres sicher nur beiläufig erwähnt wird. Ich finde das in bemerkenswert einseitiger Weise nicht sonderlich gut. Dafür widmet man sich im Herbst wieder 7 Tage der Soester Allerheiligenkirmes, Das mal als persönliche Empfindung meinerseits.
Ansonsten nochmal besten Dank an die geistigen Tiefflieger aus Wuppertal, die Gewaltexzesse als Hobby betreiben.
1) Die Vermutung, dass die Stadt Siegen für den Schaden aufkommen wird ist falsch. Ein Vertreter der Stadt war bei dem Interview mit Georg dabei und hat klar gemacht, dass aufgrund der Vertragssituation der Verein als Mieter das zu seinen Lasten renovieren muss. Dennoch hat die Stadt aber in gewisser Weise Unterstützung durch Helfer oder KnowHow in Aussicht gestellt.
2) Georg hat mehr oder weniger deutlich gemacht, dass er sich da Unterstützung vom WSV erwartet, mindestens aber die Ermittlung und das Heranziehen der Täter, weil er der Meinung ist, dass so ein Verein da auch in der Verantwortung steht für das Tun seiner "Fans". Das stimmt zwar, aber damit setzt man auch in moralischer Sicht eine Duftmarke, die immer und für alle Geltung haben muss. Das dürfte jedem klar sein. Denn das Erste was alle Vereine in so einem Fall tun, ist, sich von solchen Exzessen ihrer "Fans" zu distanzieren.
3) Einmal mehr nervt es mich, dass der WDR immer vor Ort ist, wenn es um Dinge geht, die in welcher Weise auch immer, unschön und/ oder schlagzeilenträchtig sind. Sei es bei Ereignissen um unsere eigene Fanszene, sei es bei den Insolvenzen, sei es bei der verschwundenen Meisterschale oder bei Trainerdemissionen oder was auch immer. Ich weiß nicht, ob man vereinsseitig diesmal den WDR hinzugezogen hat, um größere Reichweite zu haben. Aber ansonsten habe ich den Sender außer in Zweitligazeiten kaum mal vor Ort gesehen. Gerade jetzt, wo die positive Entwicklung schon seit längerer Zeit in bemerkenswerter Weise zu beobachten ist. Vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Viele Jahre waren die Iserlohn-Rooster das Pferd auf das man gesetzt hat und schon ein Bericht kam, wenn dort ein Puck verloren ging. Aber über den höchstklassigen Verein im Fußball wird ansonsten kein Wort verloren. Es könnte ja auch ohne Negativschlagzeilen mal eine Story gemacht werden. Geht man übermorgen wieder insolvent oder steigt in die 3. Liga auf, werden sie mit hundertprozentiger Sicherheit wieder da sein. Wobei Letzteres sicher nur beiläufig erwähnt wird. Ich finde das in bemerkenswert einseitiger Weise nicht sonderlich gut. Dafür widmet man sich im Herbst wieder 7 Tage der Soester Allerheiligenkirmes, Das mal als persönliche Empfindung meinerseits.
Ansonsten nochmal besten Dank an die geistigen Tiefflieger aus Wuppertal, die Gewaltexzesse als Hobby betreiben.
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