Alles rund um Trainer, Spieler, Leistungen, Neuzugänge und Abgänge etc.

Insofern war es eine super Sache von Willms, den Elfmeter so zu schießen, dass der Torwart zwar an den Ball kommen konnte. Aber eben nur, um ihn nach vorne prallen zu lassen. Tor für Besong, ein erster Schritt in die richtige Richtung :cool:
Gekonnt ist gekonnt. Das muss man den beiden lassen.
Es ist offenbar nicht so, dass überhaupt nichts in Sachen Standards trainiert wird. Das lässt hoffen....;)
 
:cool:

Aber ernsthaft. Die Hoffnungen auf einen einzelnen Spieler zu fokussieren wäre arg fahrlässig. Selbst wenn er ab Freitag so richtig zum Krachen kommen sollte, kann er ja nicht gleichzeitig Ecken treten und diese verwerten.
Fußball bleibt zum Glück ein Mannschaftssport, ich erwarte von der gesamten Mannschaft mehr Konzentration und vom Trainerteam entsprechende Vorgaben.

Das steht sowieso ausser Frage! Wenn Besong nix vor die Füße bekommt, dann hat er da auch nichts von. Freitag besteht wie gesagt für die Mannschaft die große Chance vor heimischen Publikum zu zeigen, welch Potential sie eigentlich doch hat.
 
Welche Vereine sind das denn konkret, um mal einen Überblick zu bekommen?

Schalke war z.B. dabei. Das hat aber natürlch auch mit dem engen Rahmen zu tun. Wie gesagt, Winterpausen sind ja in den ersten beiden Ligen schon so gut wie nicht mehr existent. Und je nachdem welche Entwicklungen es zukünftig auch bei den Regionalligen geben wird (Anzahl der Spieltage etc.) kann das auch weiter tiefer immer schwieriger werden. Wie gesagt, selten kommen Mannschaften mit völlig anderem Gesicht aus dem Trainingslager, da Probleme häufig tiefgehender sind.
 
Schalke war z.B. dabei. Das hat aber natürlch auch mit dem engen Rahmen zu tun. Wie gesagt, Winterpausen sind ja in den ersten beiden Ligen schon so gut wie nicht mehr existent. Und je nachdem welche Entwicklungen es zukünftig auch bei den Regionalligen geben wird (Anzahl der Spieltage etc.) kann das auch weiter tiefer immer schwieriger werden. Wie gesagt, selten kommen Mannschaften mit völlig anderem Gesicht aus dem Trainingslager, da Probleme häufig tiefgehender sind.
Stimme ich zu .
Um allerdings simple Standards wie Ecken zu trainieren braucht man kein Trainingslager in der Türkei ,das ist normaler Trainings Alltag
 
Wenn es wirklich von großer Bedeutung ist, hier mal der Stand aus Januar 2025:


Die haben alle nicht so viel Geld wie SFS !🎉
Oder nicht genug Sponsoren.
Ich glaube nicht das Bundesliga das Maß ist .
Und soweit ich weis wurde das Trainingslager der Sportfreunde von einem einzelnen Sponsor finanziert ,wer das ist darüber kann man spekulieren
 
Ich glaube nicht das Bundesliga das Maß ist .
Und soweit ich weis wurde das Trainingslager der Sportfreunde von einem einzelnen Sponsor finanziert ,wer das ist darüber kann man spekulieren
Natürlich ist Bundesliga nicht das Maß.
Aber weiter vorne in diesem Thread wurde doch grundsätzlich darüber diskutiert, dass viele Vereine aufgrund der engen Taktung gar kein Wintertrainingslager mehr absolvieren. Dann wurde die Frage gestellt, welche das sind. Deshalb habe ich das mal rausgesucht. Mir war nicht ganz klar, ob es jetzt Liga-spezifisch gemeint war. Deshalb habe ich das jetzt mal rausgesucht.
 
Schalke war z.B. dabei. Das hat aber natürlch auch mit dem engen Rahmen zu tun. Wie gesagt, Winterpausen sind ja in den ersten beiden Ligen schon so gut wie nicht mehr existent. Und je nachdem welche Entwicklungen es zukünftig auch bei den Regionalligen geben wird (Anzahl der Spieltage etc.) kann das auch weiter tiefer immer schwieriger werden. Wie gesagt, selten kommen Mannschaften mit völlig anderem Gesicht aus dem Trainingslager, da Probleme häufig tiefgehender sind.
User Brasilia hat das doch genau beschrieben. Es geht doch gar nicht um das "mit völlig anderem Gesicht aus dem Trainingslager kommen", sondern um den Teamspirit und die sehr vielen Trainingsstunden.

Es gibt eine regelrechte Trainingslager-"Industrie" mit Komplettpaketen, Reiseorganisation und zahlreichen Kooperationshotels beispielsweise in Andalusien und der Türkei im Winter, oder Österreich im Sommer.
Dort kehren jedes Jahr viele Clubs aus aller Herren Länder ein.

Alles selbst erklärend...
 
Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für die Erstellung des Forums, die Aufnahme und den leidenschaftlich-konstruktiven Austausch hier.

Mir stecken die Oberliga-Jahre noch ziemlich in den Knochen. Niederlagen gegen Vereine, bei denen ich bis heute nicht weiß, wo die überhaupt herkommen, Tristesse-Fußball, Corona, der Fast-Abstieg in die 6. Liga. Damit verbunden war auch immer die Angst, dass der Verein irgendwann dichtmachen könnte. Dennoch blieb bei mir immer ein Rest-Optimismus, dass ich uns irgendwann einmal in der 3. Liga sehen möchte. Wirklich daran geglaubt habe ich allerdings nicht.

Mit Nehrbauer und Georg hatten wir dann Personen im operativen Bereich, die uns massiv weiterentwickelt haben. Manchmal muss ich mich selbst zwicken, dass wir tatsächlich auf einem einstelligen Tabellenplatz in der Regionalliga stehen – und sogar einen Lizenzantrag für die 3. Liga gestellt haben.

Mit dieser Entwicklung erzähle ich euch sicherlich nichts Neues. Dennoch möchte ich meinen Blick auf die Dinge etwas erläutern. Ich sehe mich gedanklich manchmal noch in Bövinghausen am Sportplatz stehen und uns in der Livetabelle auf einem Abstiegsplatz Richtung Westfalenliga sehen. Manchmal erinnere ich mich auch an eine Mitgliederversammlung, in der Roland Schöler erzählt hat, dass er mit dem Verein in den nächsten drei Jahren gerne in der Regionalliga spielen möchte – und der Beitrag des Finanzvorstands fünf Minuten später darin mündete, dass der Aufstieg finanziell überhaupt nicht leistbar sei, da wir dafür den Etat verdreifachen müssten.

Mit diesem Blick zurück kann ich über schlechte Spiele in der Regionalliga ehrlich gesagt nur schmunzeln. Sicher ist es ungewohnt zu verlieren (2025 haben wir ja nur zweimal !! verloren), aber das gehört dazu. Ein Durchmarsch wäre für eine nachhaltige Entwicklung wahrscheinlich ohnehin nicht gut gewesen. So etwas wie Ulm 2.0 möchte ich nicht werden.

So wie ich es hier gelesen habe, geht es euch aber auch weniger um einzelne Niederlagen als um die Spielweise generell. Das kann ich gut nachvollziehen, wobei mir das unabhängig vom jeweiligen Trainer auffällt. In Köln haben wir aus zwei oder drei Torchancen vier Tore gemacht, in Wuppertal haben sich die Spieler quasi kaum bewegt.

Unter Schommers wird zwar anders gespielt, und ich sehe durchaus Elemente, die ich mir für meinen Verein wünsche – leider aber nicht konstant. Gegen Düsseldorf tolles Pressing, gegen Köln eine sehr starke erste Halbzeit, ein erwachsenes Auftreten in Schalke, gegen Paderborn dann wieder ein schnelles, direktes Spiel nach vorne. Ich denke, wenn wir diese Ansätze konstanter sehen würden und sie Teil einer klar erkennbaren SFS-Schommers-DNA werden, wäre die allgemeine Lage vermutlich auch deutlich entspannter.

Im Sommer hatten wir zudem den Nachteil, dass wir aufgrund der länger laufenden Oberliga-Saison im Vergleich zu anderen Regionalligisten eine kürzere Vorbereitungszeit hatten. Auch die Wintervorbereitung war trotz Trainingslager mit Soccerhallen und der insgesamt schwierigen Planbarkeit nicht ganz einfach. Außerdem habe ich den Eindruck, dass wir möglicherweise etwas seltener trainieren als andere Teams – nach meinen Informationen etwa viermal pro Woche, während andere Mannschaften teilweise sechs bis sieben Einheiten absolvieren. All das in Verbindung mit einem Trainerwechsel und einer neuen Spielidee war vermutlich nicht optimal.

Für die weitere Rückrunde wünsche ich mir vor allem konstante Auftritte, eine erkennbare Weiterentwicklung, eine klarere Umsetzung von Schommers’ taktischen Vorstellungen und insgesamt gute Spiele, sodass wir mit einem positiven Gefühl und Rückenwind in die Sommerpause gehen können.

Eure Diskussion über einen möglichen erneuten Trainerwechsel finde ich durchaus interessant. Aktuell mache ich mir darüber aber noch keine großen Gedanken. Und wenn wir die 40 Punkte im Sack haben, freue ich mich darauf, die Tabelle einfach einmal entspannt anschauen zu können.
 
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